Das Projekt Technologiepark in Bozen soll auf Eis gelegt werden, die dafür vorgesehenen 130 Millionen Euro sollen in die direkte Familienförderung und in den Aufbau einer lokalen Elternrente gesteckt werden. Die fordert der Landtagsabgeordnete der Union für Südtirol, Andreas Pöder, angesichts der problematischen Entwicklung im Familiensektor. „Die Priorität muss im Augenblick eindeutig bei der direkten Familienförderung liegen“, so Pöder.Â
Als bedenklich bezeichnet der Landtagsabgeordnete der Union für Südtirol, Andreas Pöder, die Nichtzulassung des jüngsten Volksabstimmungsantrages zur Direkten Demokratie seitens der zuständigen Richterkommission. Nach Ansicht Pöders hat das Volk sehr wohl auch das Initiativrecht zur Änderung des Volksabstimmungsgesetzes auf Landesebene. „Noch 2006 wurde der damalige Volksabstimmungsantrag der Union zur Direkten Demokratie von der Richterkommission akzeptiert. Jetzt plötzlich fällt eine anders zusammengesetzte Richterkommission eine gegenteilige Entscheidung.“Â
Das Land soll Eltern, die ihre Kinder in den ersten Lebensjahren zu Hause betreuen wollen, zusätzliche direkte Zahlungen in mindestens der Höhe der Kosten für die Kinderbetreuungseinrichtungen anbieten. Diesen Vorschlag macht der Landtagsabgeordnete der Union für Südtirol, Andreas Pöder. „Damit soll die Betreuung der Kinder in der Familie finanzielle ebenso unterstützt werden, wie die Betreuung in Kinderhorten oder Kindertagesstätten“, so der Unions-Abgeordnete.
Angesichts der Tatsache, dass die Landesregierung in einem Sammelgesetzentwurf, dem so genannten „Omnibusgesetz“, einen Passus zur Erleichterung von Ämterhäufung und der Vergabe von Versorgungsposten an ehemalige Politiker vorgelegt hat, erhebt sich nach Ansicht der Union für Südtirol nicht nur die Frage nach dem Urheber dieser Gesetzespassage sondern vor allem auch nach dem Grund.
Als kurzsichtig bezeichnet der Landtagsabgeordnete der Union für Südtirol, Andreas Pöder, die gestrigen Aussagen der SVP, laut denen man künftig in der Familienpolitik vorwiegend die Ganztagesbetreuung der Kinder außerhalb der Familie ausbauen solle. „Um den sinkenden Geburtenzahlen entgegenzuwirken und die Mehrkindfamilie zu fördern braucht es vor allem auch den Ausbau der direkten Familienförderung und die Chancengleichheit der Familien bei der Entscheidung zwischen Beruf oder Kinderbetreuung in der Familie“, so der Unions-Abgeordnete.
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Freiheit für Südtirol
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Die Union für Südtirol setzt sich für die Selbstbestimmung Südtirols und das Recht auf Sezession ein, die Freiheit Südtirols und die Einheit Tirols ein.
Die UNION arbeitet für die Wiederherstellung der historisch gewachsenen Ortsnamen und die Tilgung faschistischer Relikte in Südtirol. Die UNION will den Vorrang der deutschen Sprache bzw. der ladinischen Sprache und der bodenständigen Kultur sowie den Erhalt der deutschen und ladinischen Schule.Südtirol hat keine Vollautonomie, dazu fehlen u.a. die Sicherheitshoheit, die Steuerhoheit, die Bildungshoheit, Zuständigkeiten im Zuwanderungsbereich.
Das Ziel der Union liegt darin die deutschen und ladinischen Tiroler zu einen, deren Kultur und Sprache zu schützen und die Sicherheit und den Fortbestand dieser Volksgruppen in ihren angestammten Siedlungsgebieten zu garantieren. Ein einiges Tirol - ein vereintes Ladinien.
Das Zusammenleben zwischen den Volksgruppen ist zu wahren, alle drei Volks- bzw. Sprachgruppen in Südtirol sollten in einem Südtirol ohne Rom die Zukunft gemeinsam gestalten.
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Vorrang der Einheimischen
Die UNION will selbständige und freie Bürger, die in Politik und Gesellschaft mitbestimmen.Wir von der Union wollen, dass im sozialen Bereich, im Wohnbausektor und auch bei der Arbeitsanstellung den Einheimischen der Vorrang eingeräumt wird.Zuwanderer müssen sich integrieren und dürfen unser System nicht missbrauchen.
Zuwanderung beschränkenDie Zuwanderung ist zu beschränken. Einwanderung nur für festgelegte Berufsgruppen. Integrationswillige integrieren, Parallelgesellschaften verhindern.
Ausländische Kleinkriminelle sofort ausweisen.
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Stopp dem Ausverkauf der Heimat
Der Ausverkauf soll durch eine Beschränkung der Freizeitwohnsitze für Provinzfremde gestoppt werden, ähnlich einem im Bundesland Tirol bereits im Jahr 1998 genehmigten Gesetz. In Südtirol gibt es immer mehr Gemeinden, mit einem hohen Freizeitwohnsitz-Anteil, die Wohnungspreise steigen und werden für Einheimische fast unerschwinglich, es entsteht auch Wohnungsknappheit.
Volksabstimmungen - Direkte Demokratie 
Die Union hat mir ihren drei Volksabstimmungsanträgen die ersten Südtiroler Volksabstimmungen, die am 25. Oktober 2009 stattfanden, entscheidend mit geprägt und damit Demokratiegeschichte geschrieben.
Fast 40 Prozent haben sich an den Volksabstimmungen beteiligt, das Quorum wurde nur knapp verfehlt.
150.000 Südtirolerinnen und Südtiroler sind zu den Urnen gegangen, 80 Prozent haben zu den Anträgen JA gesagt.
Die Union ist für die Direkte Demokratie, für die Bürgerbeteiligung, ohne hohe Zugangshürden und ohne Beteiligungsquorum.
Die Bürger sollen für die Politiker Berater sein aber in für sie wichtigen Angelegenheiten auch klare Entscheidungen treffen und den Politikern die Richtung weisen.
Die Union hatte drei Volksabstimmungsanträge vorgelegt, deren Inhalte nach wie vor Programm der Union sind:
1. Mehr Direkte Demokratie und Volksabstimmungen über Großprojekte - ohne Beteiligungsquorum
2. Vorrang der Einheimischen bei der Wohnbauförderung
3. Maßnahmen gegen den Ausverkauf der Heimat und gegen die Zersiedelung.
Derzeit kann es nur Volksabstimmungen über die Einführung oder Abschaffung von Landesgesetzen geben. Künftig soll es unter anderem auch Volksabstimmungen über Großprojekte geben, die genau definiert sind.
Auch Verwaltungsakte der Landesregierung, mit denen Projekte beschlossen oder andere Beschlüsse gefasst werden, können Volksabstimmungen unterworfen werden.
Volksabstimmungen können von 8.000 Bürgern (derzeit 13.000) oder mindestens 20 Gemeinden anberaumt werden, wenn es sich um eine bindende Volksabstimmung handelt. Bei einer beratenden Volksabstimmung genügen 5.000 Unterschriften.
Auch die Einführung oder Abschaffung von Gesetzen oder Durchführungsverordnungen bzw. Verwaltungsakten kann von 8.000 Bürgern beantragt werden.
Einige Eckpunkte des Vorschlages der Union:
Für die starke Südtiroler Familie

Die UNION setzt sich für starke, finanziell abgesicherte Familien sowie für die steuerliche Entlastung sowie für die Förderung der Familien ein. Familien schützen, statt Armut zulassen, Steuern sparen statt Geld verschwenden und Bürgerdemokratie statt Bittgangdemokratie und Bevormundung. Und nicht zu vergessen: Der Vorrang der Einheimischen bei den Soziallleistungen – Maßnahmen für Einwanderer dürfen nicht weiter zur Diskriminierung von Einheimischen führen.
Es geht um die gerechte Wohlstandsverteilung in Südtirol, um mehr Wohlstandsgerechtigkeit.
Arbeit für die Einheimischen muss gesichert werden.
Eine Erhöhung der beschämend niedrigen Mindestrenten muss es geben.
Für die Familien:
- Elterngeld
- Mütterrente
- Gratiskindergarten
- Kinderbetreuungspauschale
- Strukturen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf