„Eine mögliche Lösung im Zusammenhang mit dem Schilderstreit wäre es, künftig die Wanderschilder nur mehr mit Piktogrammen und nicht übersetzten Eigennamen auszustatten.“ Diesen Vorschlag macht der Landtagsabgeordnete der Union für Südtirol, Andreas Pöder, im Zusammenhang mit dem von der römischen Regierung angezettelten Streit um die Wanderbeschilderung des AVS in Südtirol.
„Anstatt beispielsweise die Bezeichnungen ´Berg´, ´Alm´, ´See` oder `Hütte` mit `monte´, ´malga´, ´lago´ oder ´rifugio´ zu Übersetzen sollen nur mehr wie in der Verkehrsbeschilderung üblich Piktogramme oder Symbole zusammen mit nicht übersetzbaren oder übersetzten Eigennamen der Hütten, Berge, Seen und Almen verwendet werden“, so Pöder.
„Piktogramme sind bei Hinweisschildern absolut üblich. Dann wird wohl auch ein römischer Minister verstehen, dass es sich um einen Berg, eine Alm, einen See oder eine Hütte handelt und niemand kann sich mehr über fehlende Übersetzungen aufregen. Eine Übersetzung der Eigennamen kommt nicht in Frage“, so Pöder abschließend.