„Eine mögliche Lösung im Zusammenhang mit dem Schilderstreit wäre es, künftig die Wanderschilder nur mehr mit Piktogrammen und nicht übersetzten Eigennamen auszustatten.“ Diesen Vorschlag macht der Landtagsabgeordnete der Union für Südtirol, Andreas Pöder, im Zusammenhang mit dem von der römischen Regierung angezettelten Streit um die Wanderbeschilderung des AVS in Südtirol.
"Im Zusammenhang mit der neuesten Posse im Südtiroler Schilderstreit stellt die Union für Südtirol klar, dass die Zuständigkeit in der Toponomastik beim Südtiroler Landtag liegt. "Das Autonomiestatut ist klar: Die Zuständigkeit liegt beim Landtag, die römische Regierung hat hier gar nichts zu sagen", betont der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder. "Südtirol soll weitere Äusserungen aus Rom in dieser Frage einfach ignorieren. Die Regierung Berlusconi soll sich um für den Staat wichtigere Fragen kümmern."
Rund 1 Jahr sind seit dem großen Protestmarsch „Gegen Faschismus für Tirol“ der Schützen unter Miteinbeziehung der Bevölkerung in Bruneck inzwischen vergangen. Tausende Schützen und ebenso große Teile der Zivilbevölkerung, auch der italienischen Volksgruppe, demonstrierten gegen Faschistische Relikte insbesonders gegen den „Kapuziner Wastl“ und für die Wiedervereinigung Tirols. Trotz großem Medienecho im In- und Ausland, zahlreicher Willensbekundungen und Ankündigungen, seitens der Politik die faschistischen Relikte im Land zu entfernen oder mindestens zu erklären, ist nichts passiert, kritisiert Bezirksobmann der Union für Südtirol Harald Grünbacher.
Als Farce bezeichnet der Parteiobmann und Landtagsabgeordnete der Union für Südtirol den 25. April als Tage der Befreiung vom Faschismus zu begehen, so lange in Südtirol noch zahlreiche faschistische Überbleibsel und Relikte öffentlich präsentiert werden. „Wo bleibt die Befreiung von den faschistischen Relikten in Südtirol“, fragt der Unions-Abgeordnete. „Wenn ein Staat wie Italien sich selbst und die Befreiung von einem diktatorischen Regime feiert, dann sollte dieser Staat auch konsequent genug sein und die Überbleibsel dieser unseligen Ära auch in Südtirol aus dem öffentlichen Leben zu tilgen“, so Pöder. „Der 25. April wird erst dann eine ehrliche Bedeutung haben, wenn Italien auch in Südtirol den letzten Schritt dieser Befreiung gesetzt hat.“
Die Südtiroler Volkspartei rühmt sich mit den Freiheitlichen und der Südtiroler Freiheit mit einem gemeinsamen Beschlussantrag, in Bezug auf die Landeshymne, großes geleistet zu haben. Bei genauerer Betrachtung muss man jedoch feststellen, dass dieser Beschluss hinsichtlich einer offiziellen Einführung zur Landeshymne überhaupt nichts taugt.  Der Südtiroler Landtag beschloss, dass die Tiroler Landeshymne "Zu Mantua in Banden" als Ausdruck der gemeinsamen Geschichte Tirols auch in Südtirol weiterhin, wie bisher, bei offiziellen Anlässen und Feierlichkeiten ganz selbstverständlich gespielt und gesungen wird. Doch  was heißt das schon, keine Rede von gemeinsamer Kultur und gemeinsamen Volkstum, geschweige denn einer offiziellen Einführung unserer gemeinsamen Landeshymne.